Startseite >> Wissen >> Techniken >> Use Cases anhand von State-Charts simulieren

Use Cases anhand von Statecharts simulieren

Ziel:

Diese Richtlinien dienen der systematischen Erzeugung von Statecharts aus einem mit Use Cases beschriebenen Anforderungsdokument.

Beschreibung:

Die Ableitung von High-Level-Statecharts aus Use-Case-Diagrammen gemäß dieser Methode setzt voraus, dass die betrachteten Use Cases ebenfalls nach bestimmten Richtlinien erzeugt wurden. Diese Richtlinien stellen sicher, dass die Elemente der Use Cases und deren Verwendung eindeutig definiert sind.

Bei der Methode wird wie folgt vorgegangen:

  1. Vorbereitung
    • Relevante Use Cases identifizieren.
    • Spezielle Use Case-Beziehungen identifizieren.
    • Überwachte und kontrollierte Größen auswählen.
    • Wertebereiche und Äquivalenzklassen identifizieren.
    • Größen mit gleichen Wertebereichen zusammenfassen.
    • Berücksichtigung von Qualitätsaspekten
  2. Erstellen der Paketstruktur des Systems
  3. Erstellen der Klassendiagramme
    Klassendiagramme sind notwendig, da Statecharts das dynamische Verhalten von Klassen ausdrücken. Dabei sind folgende Schritte nötig:
    • Modellierung des Klassendiagramms
    • Modellierung von Assoziationen zwischen Klassen
    • Modellierung der Simulationsumgebung
  4. Modellierung der Statecharts der monitorierten Größen
  5. Modellierung der Statecharts der kontrollierten Größen
  6. Erstellen der Use-Case-Statecharts
    • Erstellung der High-Level-Statecharts für die Use-Case-Klassen
    • Modellierung der Ausnahmefälle der Use Cases
  7. Verfeinerung der Systemreaktion

Diese Technik erfüllt folgende Praktiken:

Anforderungen messbar und testbar beschreiben
Prototyping
Anforderungen formal überprüfen

Literaturverweis:

Das Türsteuergerät - Beispielspezifikation
Modellierung eines Tuersteuergerätes mit SCR
Richtlinien - Von Use Cases zu State-charts in 7 Schritten