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Produkte planen

Beschreibung:

Nachdem die Anforderungen für ein zu entwickelndes System erhoben wurden, muss nun überlegt werden, ob und wie diese Anforderungen im Produkt realisiert werden sollen. Dazu gehört die Entscheidung darüber, welche Anforderungen tatsächlich sinnvoll sind und welche nicht verwirklicht werden sollen, sowie die Priorisierung, die angibt, welche Anforderungen die wichtigsten sind und damit unbedingten Vorrang haben. Weniger dringliche Anforderungen können evtl. in spätere Versionen des Produkts integriert werden. Die Praktik "Produkte planen" umfasst also alle Aktivitäten, die die Anforderungen des zu erstellenden Systems, auch im Hinblick auf weitere Versionen, festlegen. Für ein Softwareunternehmen stellt sich dabei zum einen die Frage, welche Anforderungen in welchem Release verwirklicht werden sollen, und zum anderen, zu welchem Zeitpunkt das jeweilige Release auf den Markt gebracht werden soll. Dabei besteht ein enger Zusammenhang, da beispielsweise eine Ergänzung des Produkts um sehr viele Anforderungen den Release-Zeitpunkt verzögert, während eine Version mit nur geringfügigen Änderungen schneller veröffentlicht werden kann. Hier ist es wichtig, eine Balance zu finden, die sowohl die Interessen der Stakeholder (umfassende Realisierung der verlangten Anforderungen) als auch die wirtschaftlichen Interessen des Softwareunternehmens (baldiger Release-Zeitpunkt) sinnvoll abwägt.

Ziel:

Ziel ist es, die Produkte in Bezug auf die zu realisierenden technischen und organisatorischen Anforderungen zu planen, um die Entwicklungsprojekte auf diese Vorgaben optimieren zu können.

Techniken zur Realisierung:

Software Quality Function Deployment (SQFD)


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