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Anforderungen formal überprüfen

Beschreibung:

Es ist normalerweise schwer, je nach Domäne und Systemkomplexität sogar unrealistisch, die Vollständigkeit und Konsistenz eines Systems in der Anforderungsphase zu überprüfen. Die formale Überprüfung (Simulation, Beweise, etc.) bietet die Möglichkeit, solch eine Evaluierung vorzunehmen. Vor der eigentlichen Überprüfung muss ein formales Modell des Systems erstellt werden, um eine formale Prüfung überhaupt zu ermöglichen. Es gibt vielfältige Modellierungssprachen, die es ermöglichen, ein solches Modell zu erstellen. Die Eignung der einzelnen Sprachen ist abhängig von den Qualitätsaspekten, die evaluiert werden sollen. Die Erstellung eines formalen Modells hat als weiteren Vorteil, dass sie das präzise Verständnis für das System erhöht. Beispiele für formale Modellierungssprachen, -notationen und -methoden sind B, Z, Statecharts, executable UML, Software Cost Reduction (SCR) und Sequence-based Specification (SBS).

Ziel:

Ziel ist es, Anforderungen mit Hilfe formaler, mathematischer Techniken zu überprüfen, um dadurch insbesondere Konsistenz und Vollständigkeit sicherstellen zu können.

Techniken zur Realisierung:

Scenario-based Analysis and Validation in Requirements Elicitation (SAVRE)
Use Cases anhand von Statecharts simulieren
Software Cost Reduction (SCR)


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