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Nichtfunktionale Anforderungen erheben

Beschreibung:

Im Gegensatz zu funktionalen Anforderungen, die beschreiben, WAS ein System leisten soll (funktional), geben nichtfunktionale Anforderungen an, WIE GUT ein System etwas leisten soll (qualitativ). Die nichtfunktionalen Anforderungen an ein System können unterschiedlichster Art sein. So wurden im Rahmen des ISO Standards 9126 unter anderem folgende Typen von nichtfunktionalen Anforderungen (Qualitätsattribute) identifiziert:
  • Performanz 
  • Funktionalität
  • Usability
  • Portabilität
  • Sicherheit
Um konkrete nichtfunktionale Anforderungen zu spezifizieren, müssen diese abstrakten Attribute in detaillierte (messbare) Qualitätsattribute verfeinert werden. 
Beispiel hierfür ist, wie schnell (genaue Zeitangabe in Sekunden) ein System auf Benutzereingaben reagieren soll. Die Messbarkeit der einzelnen Qualitätsattribute ermöglicht im Zuge von Systemtests (im Rahmen der Qualitätssicherung) eine einfache und schnelle Überprüfung der zugehörigen Anforderungen.

Ziel:

Ziel ist es, klare Qualitätsvorgaben an die systemunterstützten Geschäftsprozesse und Benutzeraufgaben zu erheben und schließlich umsetzen zu können.

Techniken zur Realisierung:

Empress
Erhebung von MisUse Cases
Scenario-based Analysis and Validation in Requirements Elicitation (SAVRE)
Tagging mit Planguage


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