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Arbeitsgruppe "Nichtfunktionale Anforderungen"
   


 

Inhalt

Neben der Funktionalität finden Qualitätsattribute wie Sicherheit, Benutzungsfreundlichkeit, Performanz und Zuverlässigkeit in verschiedensten Domänen mehr Beachtung. Das Vernachlässigen dieser Qualitäten führt häufig zu gescheiterten Projekten, verlängerter Time To Market und hohem Änderungsaufwand. Wie können jedoch im Requirements Engineering nichtfunktionale Anforderungen effizient erhoben, analysiert und dokumentiert werden? Und wie erhebt man nichtfunktionale Anforderungen, die man danach auch wirklich messen und testen kann? Der Arbeitskreis möchte sich mit Fragestellungen und Lösungen im Bereich der nichtfunktionalen Anforderungen (auch Qualitätsanforderungen genannt) befassen. Der AK wurde im Dezember 2006 gegründet, das zweite Treffen fand am 12.4.2007 in München statt. Ziel des 2. Treffens war eine Diskussion zu Terminologie, Klassifikation und Ebenen von NFRs. Das 3. Treffen fand am 26.7. in Nürnberg statt. Themen waren die Konsolidierung der Klassifikation und das Thema Messbarkeit / Testbarkeit von NFRs. Das 4. Treffen fand am 10. Januar 2008 in Heidelberg statt. Das 5. Treffen des AK NFR fand am 1. Juli bei SAP in Karlsruhe statt. Das 6. Treffen fand am 29.10. bei Siemens in München statt. Das 7. Treffen findet am 15.5.2009 am Fraunhofer IESE in Kaiserslautern statt.

Interessenten wenden sich bitte an Joerg Doerr.

 
 Themen, die im Kick-Off-Meeting und im Laufe des AK als besonders interessant priorisiert wurden, sind (wichtigste zuerst):
  • Terminologie & Klassifikation und Ebenen (intern/externe) von Anforderungen
  • Messbarkeit/Testbarkeit & Kriterien für die Erfüllung von NFRs/ Kennzahlen
  • Funktionalisierung / Umsetzung von NFRs / Patterns / Architektur
  • Ökonomische Betrachtung von NFR
  • Kausalbeziehung/Wechselwirkung zwischen NFRs
    • auf einer Ebene
    • zwischen internen und externen (auch subjektiv vs. objektiv)
  • Verbindung von FRs und NFRs (Dokumentation/Erhebung)
  • Konstruktion von (domänenspezifischen) Qualitätsmodellen
  • Priorisierung und Verhandlung von NFRs
  • Wie und wann kann erhoben/kommuniziert (zum Kunden) werden, wer sind die zu befragenden Stakeholder (auch kulturelle, menschliche, zeitliche Aspekte, Sichtweisen)
  • Wie kann ich geforderte NFRs / Qualität verifizieren
  • Wie kann ich NFRs aus Geschäftszielen ableiten
  • Aspektorientierung
  • NFRs werden zu Erfahrungswerten / WV von NFRs